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Aronia-Essig

Wunderbar harmonischer Essig aus Aronia und Apfel. 

Zutaten Info: Alle Produkte aus der Schweiz, eingedickter Apfelsaft u. Aroniasaft (bio)

 
Eine Essigherstellung aus reinem Aroniasaft gibt unbefriedigende Resultate (zuwenig Säure). Die Kombination mit heimischem Apfelessig beseitigt dieses Problem und ergibt im wahrsten Sinne des Wortes einen "wohlschmeckenden" Essig (Balsamico = wohlschmeckend)

Dieser Essig hat mind. 4.5 % Essigsäure.

Haltbarkeit: Essig benötigt kein Mindesthaltbarkeitsdatum                           Fr. 8.90 pro 5 dl

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Aronia - Essig
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Aroniabeere

 

Von: UGB Gesellschaft für  unabhängige, nachhaltige Gesundheitsförderung

über die Aroniabeere Dr. Markus Strauß

 

Die "Kosmopolitische Superfrucht"


Vor zehn Jahren bei uns noch weitgehend unbeachtet,
machen Aroniabeeren immer mehr von sich reden. Berechtigterweise,
denn die nah mit der Eberesche verwandten
schwarz-violetten Beeren sind etwas ganz Besonderes: Ihr
Gehalt an antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffen ist einzigartig. Die etwa erbsengroßen Beeren wachsen an bis zu zwei
Meter hohen Sträuchern. Ihre ursprüngliche Heimat ist das östliche Nordamerika. Hier war die Aronia (Aronia melanocarpa) der indianischen Urbevölkerung seit jeher als gesunde Nahrungs- und Heilpflanze bekannt, von den weißen Einwanderern wurden sie aber nicht beachtet. Erst ein russischer Botaniker erkannte in den 1920er-Jahren das enorme Potenzial der Pflanze und sorgte für die Anlage von Versuchsfeldern in Südsibirien. Aronia fand schnell Eingang in die russische Heil- und
Ernährungskultur. Von der ehemaligen UdSSR verbreitete sich der Anbau der Sträucher bis in die DDR und dehnte sich nach dem Fall der Mauer im ganzen deutschsprachigen Raum aus. Heute ist sie als Superfood stark gefragt.

Besonders wertvoll:

Die Früchte der Aronia liefern neben Ballaststoffen auch Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, die Vitamine C, E und verschiedene B-Vitamine. Die enthaltenen Gerbstoffe bedingen den herben, zusammenziehenden Geschmack.
Herausragend ist die hohe Konzentration an Antioxidanzien wie Anthocyanen und Procyanidinen, die weit über anderen Früchten liegt (siehe Tabelle).
Anthocyane sind wasserlöslichePflanzenfarbstoffe. Sie kommen in allen Pflanzen vor, bei denen Blüten oder Früchte eine

rote, blau-violette oder blau-schwarze Färbung zeigen. Aus Sicht der Pflanzen dienen die Farbstoffe vor allem zwei Zwecken: Erstens fördern sie die Fortpflanzung, indem sie bestäubende Insekten und Tiere anlocken, welche durch das Fressen
der Früchte zur Verbreitung der Art beitragen. Zweitens schützt sich die Pflanze mit Hilfe der Anthocyane vor intensiver UV-Strahlung und den dadurch entstehenden instabilen Sauerstoffverbindungen, den sogenannten freien Radikalen.
Auch der Mensch profitiert von der Wirkung gegen freie Radikale.

 

Anthocyane in Früchten

Aroniabeeren                     2147 mg
Brombeeren                         845 mg
wilde Blaubeeren                 705 mg
schwarze Johannisbeeren   530 mg
Kirschen                               170 mg
Himbeeren                            116 mg
Erdbeeren                               35 mg
Trauben                           40-190 mg

in Milligramm pro 100 Gramm

 

Aronia Mandeldessert

für 4 Portionen
250 g frische Aroniabeeren
250 g Mandelmus
4-5 El Birnendicksaft
1/2 Vanilleschote, ausgekratzt
100 ml Wasser
2 El Mandelblättchen
Aroniabeeren mit Wasser abbrausen und abtropfen lassen. Beeren in einen Mixer geben
und zusammen mit Mandelmus, Birnendicksaft, dem ausgekratzten
Vanillemark und Wasser zu einer cremigen Masse pürieren. In Schälchen füllen und
mit Mandelblättchen garniert servieren.
aus: Strauß M. Wilder Mix, 2015
© A. Ignateco/123RF.com

 

Diese entstehen in unserem Körper täglich in einer gewissen Anzahl. Ein gesunder Organismus verfügt über genügend Antioxidanzien, um diese unschädlich zu machen. Gefährlich wird es erst, wenn die Zahl der freien Radikale durch eine ungesunde Lebensweise, bestimmte Medikamente, Stress, extreme sportliche Aktivitäten oder durch Umweltgifte überhandnehmen.
Freie Radikale verursachen zerstörerische Kettenreaktionen Zellgewebe, greifen Zellmembranen an und können sogar das Erbgut schädigen.

 

Dekoratives, robustes Obstgehölz

 

Der Aroniastrauch ist außerordentlich robust, frosthart und im Gegensatz zu manch anderer
Superfrucht hierzulande problemlos zu kultivieren. Das ökologisch wertvolle Obstgehölz mag sonnige Standorte und leicht saure Böden, verträgt jedoch keine Staunässe und lang anhaltende Trockenheit. Im Mai erfreut der Strauch mit zahlreichen weißen Blütenrispen und im Herbst mit leuchtend roter Färbung. Die kleinen, runden Früchte werden im Juli zunächst rot, im August dann schwarz-glänzend.
Man sollte die Beeren unbedingt voll ausreifen lassen und erst im September ernten, da nur
ausgereifte Früchte den optimalen Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen
bieten.

 

Frisch wie getrocknet wertvoll

Aus den frisch gepflückten Beeren lassen sich Konfitüren, Gelees, Liköre, Fruchtsoßen, Kuchen, Kompotte und viele andere Köstlichkeiten herstellen. Da diese jedoch meist Zucker oder Alkohol enthalten, sollten zur Gesundheitsvorsorge die Beeren lieber pur genossen
werden. Für den Wintervorrat lassen sich die kleinen Früchte gut trocknen. Die getrockneten Beeren schmecken pur oder im Müsli, im Fruchtjoghurt oder im Smoothie.
Auch im Handel gibt es getrockneten Aroniabeeren zu kaufen. Gemixt sollten Sie frische Beeren allerdings nicht in unüblich großen Mengen genießen. Denn die kleinen Samenkerne enthalten Spuren an Amygdalin, aus dem giftige Blausäure freigesetzt werden kann. Durch das Verarbeiten und Erhitzen sinkt der Gehalt. Geringe Mengen kann der menschliche Stoffwechsel zudem selbst entgiften.Eine andere Möglichkeit der Konservierung ist, die Beeren zu Saft
zu verarbeiten. Der pure Saft, auch Muttersaft genannt, schmeckt zwar etwas herb und zusammenziehend, mit Wasser oder einem anderen Fruchtsaft verdünnt, lässt er sich
jedoch gut trinken. Zur Gesundheitsvorsorge reichen 50-100 ml
Muttersaft täglich aus. Da die Antioxidanzien nicht hitzeempfindlich sind, können die Beeren auch im Dampfentsafter entsaftet werden. Im Handel werden sowohl Muttersäfte
als auch trinkfertige Mischungen angeboten.

Bei der Saftherstellung fällt Tresterals „Abfallprodukt“ an. Da die Konzentration der Antioxidanzien in den Schalen und Kernen der Aronia besonders hoch ist, ist
der Trester ernährungsphysiologisch sogar wertvoller als der Saft.
Getrockneter und pulverisierter Aronia-Trester wird im Fachhandel als Nahrungsergänzung angeboten.

Wer selbst entsaftet, kann die Fruchtrückstände im Umluftherd auf Backblechen oder im Dörrgerät trocknen. Anschließend werden sie im Mörser zerkleinert und in Schraubdeckelgläsern trocken aufbewahrt. Aroniatrester ist eine ideale Zutat fürs Müsli und verleiht Smoothies eine herrlich violette Farbe.
Anschrift des Verfassers:
Dr. Markus Strauß
Autor, Dozent, Berater
www.dr-strauss.net

 

128 UGBforum 3/16

Bücher des Autors

• Wilder Mix, Hädecke, 2015
• Die 12 besten Beeren, Hädecke 2015
Aronia, die Zellschutz-Pflanze,
  Steiner 2013, E-Book

 

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